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Cala Ratjada / Mallorca News

TIPP: von "unten nach oben" lesen

News vom 19. Januar 2008 aus dem Inselradio:
Angela Merkel soll in Palma Auszeichnung erhalten

Der spanische Staatschef Zapatero will Merkel den ‚Premio Nueva Economia Forum' für Verdienste im wirtschaftspolitischen Bereich überreichen. Laut der Tageszeitung Ultima Hora ist die Preisverleihung im Rahmen von Merkels Staatsbesuch Ende des Monats auf Mallorca vorgesehen. Schauplatz soll die ehemalige Seehandelsbörse La Lonja in Palma sein. Zu dem Festakt sind zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur von den Balearen sowie Paco, der erste Würdenträger dieses Titels, geladen.

Balearen sind bei Deutschen Nummer eins

Sie sind Spanien weit die beliebteste Urlaubsregion der Deutschen. Das geht aus Zahlen des Spanischen Fremdendverkehrsbüros in Deutschland hervor. Auf die Inseln reisten im vergangenen Jahr 39,6 Prozent der Bundesbürger, die in Spanien Urlaub machten. An zweiter Stelle folgte das spanische Festland mit 36,1 Prozent. Die spanischen Tourismusexperten gehen davon aus, dass es im Jahr 2008 noch mehr Deutsche auf die Balearen und nach Spanien insgesamt zieht.

Palma schafft historischen Rekord

Noch niemals zuvor sind auf dem Flughafen so viele Passagiere angekommen oder abgeflogen wie 2007. Insgesamt 23,2 Millionen Menschen wurden in Son Sant Joan im vergangenen Jahr abgefertigt. Vor allem im August konnte der Airport glänzen - mit einem Passagieraufkommen von 3,3 Millionen Menschen. Das war knapp ein Siebtel des gesamten Jahres. Palma bleibt der drittwichtigste Flughafen Spaniens - hinter Madrid und Barcelona.

Balearen verzeichnen höchsten Ausländeranteil Spaniens

Das geht aus einem Bericht des Nationalen Statistikamtes hervor. Demnach beträgt der Anteil der Ausländer an der Bevölkerung auf den Inseln fast 20 Prozent. Die Gemeinde mit dem höchsten Ausländeranteil ist Calvia. Hier stammt fast jeder dritte Einwohner aus dem Ausland. Die Zahl der offiziell auf den Balearen gemeldeten Deutschen liegt bei knapp über 29.000.

Real Mallorca triumphiert in Madrid

Mit einem sensationellen Sieg im Stadion Bernabeu sind die Inselkicker von Real Mallorca ins Viertelfinale des spanischen Pokalwettbewerbes "Copa del Rey" eingezogen. Sie bezwangen die Madrilenen auch im Rückspiel des Achtelfinales, diesmal mit 1:0. Das entscheidende Tor schoss Ibagaza. Im Viertelfinale müssen die Mallorquiner nun gegen das Team von Getafe antreten, und zwar am 23. Januar zum Hinspiel und am 30. Januar zum Rückspiel.

News vom 11. Januar 2008 aus dem Inselradio:

Nebel führt zu Chaos am Flughafen

Am Flughafen Son Sant Joan von Palma sind am Montag elf Flüge gestrichen worden. Es handelte sich um innerbalearische Flüge der Fluggesellschaft Air Nostrum. Zehn Flüge zwischen Palma und dem spanischen Festland verspäteten sich um durchschnittlich eine Stunde. Das teilte die staatliche Flughafengesellschaft AENA mit. Am Vormittag legte sich eine Nebeldecke über die Balearen, die Sichtweite betrug zum Teil weniger als 50 Meter.

Winterschlussverkauf startet zögerlich

Der erste Tag der Rebajas auf den Balearen hat weniger Einkaufslustige angezogen als erwartet. Als Erklärung sagte der Chef des mallorquinischen Einzelhandelsverbandes Pimeco, Angel Pujol, dass Montag vielleicht ein schlechter Tag sei, um den Schlussverkauf zu starten, da viele bei der Arbeit seien. Außerdem müssten viele Familien sparen, weil die Lebenshaltungskosten gestiegen seien. Trotzdem wird erwartet, dass jeder Balearenbürger im Schnitt knapp 120 Euro im Schlussverkauf ausgibt.

Briten sind wild auf Mallorca

Allein in den ersten Tagen des neuen Jahres hat rund eine halbe Million Briten ihren Sommerurlaub auf Mallorca gebucht. Die Reisebüros in Großbritannien locken im Januar mit speziellen Frühbucher-Rabatten, unter anderem einem kostenlosen Urlaubstag. Außerdem hat auch das englische Wetter zum Jahreswechsel geholfen. Schnee, Überflutungen und Stürme haben Sehnsucht nach Mittelmeer geweckt, so die Reisebüros.

News vom 30. November 2007 bis 4. Januar 2008 aus dem Inselradio:

Das Jahr startet erfolgreich für Real Mallorca

Nach einer kurzen Weihnachtspause ging es für die Fußballer des Erstligavereins Real Mallorca diese Woche hart zur Sache – mit zwei Partien im heimischen Ono Stadion in Palma. Die erste Partie am Mittwoch gegen Osasuna verlief unerwartet erfolgreich. Real Mallorca siegte 4:0. Am Samstag tritt Real Mallorca gegen den FC Barcelona an. Anpfiff ist um 20.00 Uhr.

Spanische Post erhöht die Preise

Ab heute gilt ein neues Tarifsystem der spanischen Post Correos. Die Preise für Postkarten und Briefe im Inland werden um jeweils einen Cent erhöht. So kostet das Verschicken von Postkarten im Inland jetzt 31 Cent statt 30 und Briefe bis 50 Gramm 42 Cent statt 41. Karten und Briefe ins europäische Ausland kosten jetzt 60 Cent, wenn sie unter 20 Gramm wiegen, also drei Cent mehr als zuvor.

Parkhäuser werden teurer

Ab heute müssen Nutzer von Palmas Parkhäusern tiefer in die Tasche greifen. Wie das Rathaus Palma mitteilte, werden zum neuen Jahr in insgesamt 10 Parkeinrichtungen die Gebühren erhöht, um die Altstadt zu entlasten. Dort kostet die Stunde jetzt 1,60 Euro anstatt wie bisher 1,30 Euro. Vom Preisanstieg betroffen sind unter anderem die Parkhäuser an der Plaza Major, am Paseo Mallorca und am Mercat Olivar, außerdem die Parkhäuser an der Antoni Maura und der Vía Roma. Außerhalb der Altstadt bleiben die Preise bestehen.

Neues Verkehrsgesetz tritt in Kraft

Für Raser und Promillesünder gelten in Spanien ab sofort verschärfte Regeln. Wer zum Beispiel mit 200 Stundenkilometern über die Autobahn rast, mit Tempo 110 durch Ortschaften fährt oder mit mehr als 1,2 Promille Alkohol im Blut erwischt wird, muss nach dem neuen Gesetz mit drei bis sechs Monaten Haft oder mit Sozialarbeit rechnen. Hinzu kommt ein Führerscheinentzug von bis zu zehn Jahren. Das Gesetz ist vom spanischen Verkehrsministerium verabschiedet worden und tritt ab diesem Jahr in Kraft. Ziel der Reform ist es, die Zahl der Verkehrsopfer zu senken.

Neues Radarsystem ist aktiv

Auf Mallorca ist ein neues meteorologisches Radarssytem installiert worden. Es soll Stürme 2 Stunden vor ihrem Eintreffen auf den Balearen erkennen. Die Geräte zur Früherkennung von Unwettern sind an der Küste bei Cap Blanc errichtet worden. Sie decken einen Radius von 240 Kilometern ab. 1,7 Millionen Euro hat die spanische Regierung in die Installationen investiert.

Bürgermeister Mallorcas treffen sich, der Paco als leitet die Konferenz

Zum zweiten Mal in der Inselgeschichte hat Paco ein Treffen der Bürgermeister aller 53 Gemeinden organisiert. Anwesend waren 44 Bürgermeister. Bei der Versammlung ging es um die vor kurzem eingeführte erhöhte Müllsteuer. Die Bürgermeister sprachen sich grundsätzlich dafür aus, baten allerdings, dass die Steuer von Paco selbst erhoben werde und nicht von den einzelnen Gemeinden.

Neue Radargeräte auf Mallorcas Straßen

Die Verkehrsbehörde des Inselrates nimmt jetzt rücksichtlose Fahrer auf Mallorcas Straßen schärfer ins Visier. Dazu wurden auf den Autobahnen mehrere Radar-Anlagen installiert. Sie befinden sich auf der Vía de Cintura bei Kilometer 10 in beiden Fahrtrichtungen sowie kurz vor dem Tunnel von Genova. Gemessen wird die Geschwindigkeit zudem auf der Autobahn nach Inca in beiden Richtungen sowie auf der Flughafenautobahn in Richtung Flughafen bei Kilometer 9.

Umbauarbeiten am Flughafen beendet

Der Abflugterminal B des Flughafens von Palma de Mallorca hat seinen normalen Betrieb wieder aufgenommen. Damit stehen den Flug-Gesellschaften weitere 8 Gates für den direkten Einstieg in die Maschinen zur Verfügung. Seit dem 1. Oktober waren im Terminal B bauliche Verbesserungen vorgenommen worden. Um die Fluggäste zu schonen, war der Umbau in den Herbst verlegt worden.

News vom 9. November bis 23.November 2007 aus dem Inselradio:

Bauarbeiten am Flughafen haben begonnen

Auf Palmas Flughafen Son Sant Joan wird die gesamte Einkaufszone hinter den Gepäckkontrollen umgestaltet. Als Grund dafür gab die staatliche Flughafengesellschaft Aena an, dass das Sicherheitsbedürfnis gewachsen sei, und dass nun neue Sicherheitspunkte aufgestellt werden. Außerdem soll der Duty Free Shop Aldeasa besser zugänglich platziert werden. Die Arbeiten kosten insgesamt rund eine Million Euro.

Tim Mälzer ist Olivenöl-Botschafter

Der deutsche Fernsehkoch Tim Mälzer ist zum Botschafter des mallorquinischen Olivenöls in Deutschland ernannt worden. Das hat der Regulierungsrat der Geschützten Herkunftsbezeichnungen beschlossen. Der Titel ist Mälzer vom Präsidenten des Regulierungsrates, Josep Oliver, verliehen. Grund sei Mälzers Einsatz bei der Verbreitung des mallorquinischen Olivenöls.

Die Mehrheit der Inselbesucher möchte wiederkommen

Abhängig vom Heimatland möchten zwischen 72 und 95 Prozent der Urlauber wieder zum Urlaub auf die Balearen zurück. Das geht aus einer Studie der Stiftung IBIT hervor. Die meisten Wiederholungstouristen kämen dabei im Sommer wieder und blieben rund eine Woche. Nur eine Minderheit der befragten Urlauber sagten aus, sie würden auch in der Nebensaison auf die Balearen fahren. Dabei zeigte sich auch, dass die meisten Urlauber wegen Strand und Sonne auf die Inseln kämen.

News vom 28. September bis 02. November 2007 aus dem Inselradio:

Lebenserwartung auf den Balearen liegt über spanischem Durchschnitt

Das geht aus einem Bericht des Nationalen Statistikamtes hervor. Demnach beträgt die Lebenserwartung auf den Balearen im Schnitt 80 Jahre. Männer werden durchschnittlich gut 77 Jahre alt, während Frauen mit einer Lebenserwartung von 83 Jahren durchschnittlichen sechs Jahre länger leben. Die höchste Lebenserwartung in Spanien haben die Bewohner von Navarra, die niedrigste die Bewohner von Andalusien.

Capdepera will Tourismusangebot stärken

Hierzu erarbeitet die Gemeindeverwaltung ein Programm, mit dem das touristische Angebot attraktiver gestaltet werden soll. Zum einen ist vorgesehen, mehr Touristenführer einzusetzen und die Anzahl von Infotafeln zu erhöhen. Daneben soll die Beleuchtung der Burg neu konzipiert werden. Aus dem Rathaus hieß es, die Burg solle zudem verstärkt als zentrales Symbol der Gemeinde beworben werden und zum Beispiel häufiger auf Geschenkartikeln abgebildet sein.

Heftige Unwetter ziehen über die Balearen

Die starken Niederschläge und Gewitter haben unter anderem dazu geführt, dass zahlreiche Straßen auf den Inseln überflutet war. Auch zahlreiche Bäche traten über die Ufer. In Establiments mussten mehrere Anwohner aus ihren Häusern evakuiert werden. In Palma brachte die Feuerwehr Schüler eines Colegios in Sicherheit. Hier war der Paseo Marítimo teilweise gesperrt, was zu einem langen Stau auf der FLughafenautobahn führte. Auf Ibiza musste die neue Autobahn zum Flughafen gesperrt werden. Insgesamt 4 Tornados waren zudem auf dem Meer um Mallorca zu sehen.

Touristin bei Unwetter gestorben

Bei dem schweren Unwetter auf Mallorca ist am Mittwoch eine dänische Touristin ums Leben gekommen. Die Frau sei mit ihrem Auto auf einer überfluteten Strasse steckengeblieben und beim Aussteigen von den Wassermassen mitgerissen worden, teilten die Behörden mit. Das Unglück ereignete sich nahe Puigpunyent im Westen der spanischen Ferieninsel. Bereits vor zwei Wochen hatte ein Wirbelsturm auf Mallorca 20 Menschen verletzt und Millionenschäden angerichtet.

Bar Marítimo gewinnt Tapas-Preis

Im Rahmen der dritten internationalen Tapas-Messe Tapalma hat die Bar Marítimo in Palma den Publikumspreis „Meine Lieblingstapa" bekommen. Die Tapa Daniel war eine Kreation aus Lachs mit Feigen- und Leberpastetensoße an roten Früchten und gepökeltem Schinken. Gold, Bronze und Silber ging an die Restaurants Santa Eulalia, Pepe Pintos und Tassili.

Palmas Kanalsystem wird verbessert

Nach den Regengüssen der vergangenen Wochen haben die Stadtwerke Emaya eine neue Reinigungskampagne gestartet. Es werden verstärkt die Abwasserkanäle der Straßen gesäubert, die generell besonders von Regengüssen betroffen sind. Die Arbeiten sollen auch für die Zukunft Überschwemmungen vermeiden. Im vergangenen Jahr zogen die Emaya rund 500 Tonnen Abfall aus der Kanalisation.

Jeder sechste auf den Balearen ist arm

Knapp 17 Prozent der Balearenbewohner leben unterhalb der Armutsgrenze, das heißt sie verdienen weniger als 60 Prozent von dem Gehalt eines Durchschnittsspaniers. Frauen sind dabei stärker als Männer von Armut betroffen. Dieses Ergebnis hat das Zentrum für Wirtschaftsforschung veröffentlicht. Anlass ist der Internationale Tag für die Beseitigung der Armut, der am kommenden Mittwoch begangen wird.

Auf Mallorca hat die Jagdsaison begonnen

Seit Anfang der Woche dürfen Tausende von Jägern wieder ihrem Hobby nachgehen. Besonders beliebt ist die Drosseljagd. Die Drossel gilt auf Mallorca als Delikatesse. Pro Tag darf jeder Jäger maximal 15 Drosseln erlegen. Die Jäger sehen der neuen Saison positiv entgegen, durch den vielen Regen sei genug Futter für die Tiere vorhanden. Die Jagdsaison endet am 27. Januar.

National-Elf trainiert auf Mallorca

Die deutsche Fußballnationalmannschaft wird das Trainingslager für die Fußball Europameisterschaft mit ziemlicher Sicherheit auf Mallorca aufschlagen. Teammanager Bierhoff bestätigte, dass die DFB-Auswahl am 19. Mai für zehn Tage in Palma de Mallorca Quartier bezieht. Die Trainingseinheiten sollen wie schon vor der Europameisterschaft 2000 im Stadion von Real Mallorca stattfinden.

Deutscher Tourist stirbt in Santanyí

Ein 79-jähriger Mann ist in einem Ferienhaus in Cala Santanyí von einer Terrasse gestürzt und an einer tödlichen Kopfverletzung gestorben. Drei weitere Deutsche wurden schwer verletzt. Die vier hatten versucht, vom Geländer aus ein Foto vom Sonnenuntergang zu machen, als das Geländer unter ihrem Gewicht zusammenbrach und sie etwa zwei Meter in die Tiefe stürzten. Die drei Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei untersucht den Fall.

Letzte Aufräumarbeiten nach dem Sturm

Seit dem Unwetter am vergangenen Donnerstag auf Mallorca sind Polizei und Feuerwehr über 450 mal im Einsatz gewesen. Das ist die Bilanz der Rettungskräfte. Demnach bestand knapp die Hälfte der Einsätze darin, umgefallene oder entwurzelte Bäume zu beseitigen. Die Polizei hat drei Schwerverletzte registriert.

Sturm richtet Millionenschaden an

Das Unwetter vom vergangenen Donnerstag auf Mallorca hat Schäden in Höhe von rund 20 Millionen Euro angerichtet. Das gab die balearische Sicherheitsbehörde bekannt. Wie berichtet, haben bisher über 1.300 Tornado-Geschädigte einen Antrag auf Hilfeleistungen gestellt. Besonders betroffen von dem Sturm und dem Regen waren die Industriegebiete von Palma, darunter vor allem das Polígono de Can Valero. Siemens schließt Mallorca an Festland-Stromnetz an. Dazu liefert Siemens laut Unternehmensangaben die beiden Stromrichterstationen für das 250 Kilometer lange Seekabel zwischen Morvedre nahe Valencia und Santa Ponsa auf Mallorca. Die neue Hochspannungs-Gleichstromverbindung soll ab Mai 2011 zuverlässig die Versorgungssicherheit auf Mallorca ohne den Bau neuer Kraftwerke sicherstellen. Auftraggeber ist der Netzbetreiber Red Eléctrica de Espana (REE). Das Auftragsvolumen für Siemens beläuft sich auf rund 100 Millionen Euro.

Heftiges Unwetter verursacht Chaos auf Mallorca

Starker Regen und Sturm mit Böen von über 100 Stundenkilometern haben am Donnerstag Nachmittag zahlreiche Bäume entwurzelt, Dächer zum Einsturz gebracht, Bars unter Wasser gesetzt und Gegenstände auf die Fahrbahn gewirbelt. Laut Polizeiangaben wurden 50 Autos beschädigt. 200 Menschen wurden verletzt, vier davon schwer. Die Rettungskräfte hatten mehr als 300 Einsätze. Innerhalb von 10 Minuten wurden die Straßen mit 20 Litern Regenwasser pro Quadratmeter überschüttet.

Mehr Urlauber kommen auf die Balearen

Die Flughäfen der Inseln haben in den Monaten Januar bis August ein Passagierplus von 5,5 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr verzeichnet. Das gab das Tourismusministerium bekannt. Demnach sind insgesamt fast 9,3 Millionen Urlauber im erwähnten Zeitraum per Flugzeug auf die Inseln gekommen. Dabei stellen die Deutschen nach wie vor mit 2,7 Millionen den Löwenanteil, allerdings ging ihre Zahl leicht um 0,4 Prozent zurück.

News vom 21. September 2007 aus dem Inselradio:

Erneut illegaler Einwanderer (Kandier) auf Mallorca gelandet

Die Polizei hat am Strand von Cala Ratjada ein herrenloses Boot mit arabischer Beschriftung gefunden. Sie geht davon aus, dass es sich um das Boot einer Menschenschlepperorganisation aus Nordafrika handelt, die in der Nacht illegale Einwanderer nach Mallorca brachte. Die Polizei startete eine groß angelegte Suchaktion in der Umgebung von Cala Ratjada, an der auch ein Helikopter beteiligt war. Sie fanden einen völlig verwirrten Kanadier Namens Nick, der verzweifelt den Paten von Cala Ratjada suchte. Nachdem man ihn aufgeklärt hat, dass dieser bereits wieder in Deutschland verweilt, ist der illegale Nick zum Flughafen gefahren und hat die nächst beste Maschine nach Deutschland genommen. Selten gehen diese Dramen mit den illegalen Auswanderern so glimpflich aus.

Sommersaison läuft besser als im vergangenen Jahr

Das gab Mallorcas Hoteliervereinigung bekannt. Ohne konkrete Zahlen zu nennen bewertet sie die laufende Saison sowohl im Hinblick auf Belegung als auch auf Profit deutlich besser als die vergangene. Besonders zufrieden zeigen sich Mallorcas Hoteliers mit dem Juni. Die beliebtesten Urlaubsgebiete auf Mallorca waren die Playa de Palma, Magaluf und Paguera. Die gute Buchungslage sorgte unter anderem dafür, dass wesentlich weniger Last-Minute-Angebote für Mallorca ihren Weg in die Reisebüros fanden als in vergangenen Jahren.

Hoteliers drängen auf Umgestaltung der Playa de Palma

Die Hoteliers der Urlaubszone haben Balearenpräsident Francesc Antich aufgefordert, die Umgestaltung der Playa de Palma noch in diesem Jahr in Angriff zu nehmen. Studien und Analysen gebe es schon zur Genüge, so die Hoteliers. Was jetzt fehle, sei Geld, um die Pläne so schnell wie möglich in die Tat umzusetzen. Die Hoteliers wiesen daraufhin, dass die Umgestaltung nur in der Nebensaison erfolgen könne. Der Start müsse deshalb in diesem Winter sein.

News vom 14. September 2007 aus dem Inselradio:

Trauer in Cala Ratjada

Die Amigos de Lux haben sich ebenfalls aus Cala Ratjada verabschiedet. Nachdem die Hermanos de Bebedores schon vorzeitig abgeflogen sind, sind nun auch die Amigos de Lux unter der großartigen Anführung und Planung von Frank "Paco, der Pate" B. abgereist. Der Bürgermeister von Cala Ratjada spricht den Amigos seinen größten Dank und Respekt aus und strebt eine Partnerschaft mit Hildesheim an.

Flughafen Palma hat neuen Passagierrekord

Im August sind mehr als 3,2 Millionen Passagiere auf dem Flughafen Son Sant Joan abgefertigt worden, knapp vier Prozent mehr als im August des vergangenen Jahres. Das gab die Flughafenleitung bekannt. Rund ein Drittel der Passagiere waren demnach Deutsche. Die meist angeflogenen Städte in Deutschland waren Düsseldorf und Stuttgart.

Balearische Hoteliers sind zufrieden

Die Hotels auf den balearischen Inseln sind im August zu 94 Prozent belegt gewesen. Das sind ein bis zwei Prozent mehr als im vergangenen Jahr, so der Hotelverband Mallorcas. Und das, obwohl der August in diesem Jahr etwas kühler war als im vergangenen Jahr. Laut Hotelverband haben vor allem die Kurzurlauber die Hotels gefüllt. Am meisten belegt waren die Hotels an der Playa de Palma, in Magaluf und in Paguera.

News vom 26. März 2007 aus dem Inselradio:
Die Balearenregierung will 40 Überwachungskameras an den Stränden der Inseln installieren. Ziel ist es laut Regierungssprechern, den Zustand des Meeres zu kontrollieren und so mehr Sicherheit zu gewährleisten. Geplant sind die Kameras vor allem für die Strände von Palma, Alcúdia oder Calvià. Juristen und Experten diskutieren jetzt, ob diese Maßnahme legal ist oder nicht. Der Sicherheitsbeauftragte Joan Pol unterstützt die Idee von Überwachungskameras, fordert aber auch entsprechende Kontrolle, dass diese nicht missbraucht werden.

Spanien-Kicker kommen nach Palma
Die spanische Nationalmannschaft kommt heute in Palma an. Hier wollen sich die Kicker auf ihre kommende Partie am Mittwoch vorbereiten. Im Onostadion werden sie mit der Nationalmannschaft aus Island zusammentreffen. Die Spanier kommen gestärkt hier an. Am vergangenen Samstag bereits gelang ihnen ein Sieg gegen Dänemark. Nachdem heute der balearische Ministerpräsident Jaume Matas mit der Mannschaft speist, werden die Fußballer morgen ihre Generalprobe im Ono Stadion abhalten. Anpfiff für das Spiel am Mittwoch ist um 22 Uhr.

News vom 20. März 2007 aus dem Inselradio:

Das kühle und windige Wetter, das gestern begonnen hat, soll sich noch bis Freitag fortsetzen. Das hat das Meteorologische Institut der Balearen angekündigt. Die Winde können demnach noch eine Geschwindigkeit von bis zu 100 Stundenkilometern erreichen. Die Temperatur in Palma lag heute früh bei acht Grad Celsius. Außerdem muss diese Tage mit Regen gerechnet werden, in den Bergregionen mit Schnee.

News vom 1. November 2006 aus dem Inselradio:

Deutscher bedroht Hotelpersonal
In Cala Ratjada ist ein Deutscher mit gezückter Pistole in Hotels eingedrungen und hat alkoholische Getränke gefordert. Der Zwischenfall hatte sich bereits Samstagnacht ereignet, wurde von der Polizei aber erst jetzt bekanntgegeben. Der offensichtlich angetrunkene Deutsche ging in vier verschiedene Hotels. Die Polizei konnte ihn wenig später festnehmen. Bei der Pistole handelte es sich um ein ungefährliches Spielzeug.

News vom 20. August 2006 aus dem TV:

Die mallorquinische Regierung bereitet sich mit Hochdruck auf den Höhepunkt des Jahres vor. Am 23. August 2006 werden wieder die Amigos de Lux in Cala Ratjada erwartet, die das diesjährige Motto "Vacaciones Tradicional" zur Schau tragen werden (2005: Vacaciones Especiales). Nach Aussagen des international bekannten Paten dieser Reisegruppe fehlen dieses Jahr bekannte Gesichter, doch die neu dazugekommenen sollen dies mehr als nur wett machen.

In einem exklusiv geführten Interview, konnten wir erfahren, dass der erste Höhepunkt am Samstag, den 26. August 2006 erwartet wird. Dann wird das Team vollständig versammelt bei Emilio speisen. Der hierfür notwendige 43er Stand wird bereits am Freitag unter Polizeischutz nach Cala Ratjada transportiert (unbestimmte Quellen reden davon, dass Alejandra am Stand sein wird).

Am Montag wird dann ein Teil der Truppe das königliche Segelschiff (Bribon) für eine Fahrt nach Santa Pollensa testen. Die dafür notwendigen Kapitänsmützen sind nach den uns vorliegenden Informationen vorhanden. Angeblich werden allerdings nur 8 der 13 Amigos das Schiff betreten...

Gespannt erwarten wir von RAI Uno auf die Reaktionen der Amigos auf die nicht mehr vorhandene Dunas Bar. Eine Übernahme der Bar Barbarossa durch den Paten erscheint durchaus möglich. Weitere Nachrichten hierzu werden folgen...

News vom 18. August 2006 aus dem Inselradio:

August könnte Regenrekord brechen

Das ungewöhnliche Wetter in diesem Monat wird möglicherweise dazu führen, dass es einen Rekord für Regentage im August gibt. Wie das Meteorologische Institut berichtete wurde der bisherige Rekord vor vier Jahren erreicht, als es im August sechs Tage lang regnete. Im laufenden Monat zählten die Meteorologen bisher vier Regentage. Nach den Regeln der Wetterforscher werden nur solche Tage als Regentage gewertet, an denen mehr als ein Liter Niederschlag pro Quadratmeter fällt.

 

Balearenregierung erstellt Maßnahmenkatalog für Quallenopfer

Um gegen Quallenstiche gerüstet zu sein, sollten Badegäste Essig mit an den Strand nehmen. Das ist einer der Ratschläge die das balearische Gesundheitsministerium herausgegeben hat. Schwimmer, die mit Quallen in Berührung gekommen sind, sollten als erstes prüfen, ob noch Teile der Tentakeln an der Haut kleben. Diese müssen mit Alkohol entfernt werden. Danach kann die Stelle mit möglichst heißem Meerwasser gewaschen werden, denn Hitze zerstört das Quallengift. Auch Essig und Desinfektionsmittel helfen gegen die Schmerzen. Die Quallenopfer sollten die Stelle auf gar keinen Fall mit Süßwasser behandeln oder reiben. Dadurch verteilt sich das Gift nur weiter im Körper.

 

Weitere Tipps von Mallorca-Today:

Wenn Sie im Norden oder Westen Mallorcas urlauben, sollten Sie sich beim Baden im Meer vor Leuchtquallen hüten. Erkennungszeichen: rosafarben und rot gepunktet. Mit diesen extrem nesselnden Meeresbewohnern gehen Sie besser nicht auf Tuchfühlung! Alle Jahre wieder machen sich sommers Schwärme der Spezies "Pelagia noctiluca" im westlichen Mittelmeer breit. Wissenschaftler vermuten, dass die globale Erwärmung zu diesem lästigen Phänomen der letzten Jahre beiträgt.

 

Am besten packen Sie vorsichtshalber zwei Flaschen Haushaltsessig und eine Pinzette in die Strandtasche, denn damit können Sie im Notfall Erste Hilfe leisten. Wer von einer Leuchtqualle attackiert wurde, verspürt sofort einen heftigen Schmerz - gefolgt von tagelangem Juckreiz. Die Haut rötet sich und bildet Blasen. Manchmal kommt es sogar zu Übelkeit und Erbrechen. Werden die Nesselkapseln der betroffenen Hautpartie sofort mit mindestens zwei Litern Essig übergossen, können sie deaktiviert werden. Ist kein Essig zur Hand, verwenden Sie trockenen Sand. Danach werden die Nesselkapseln vorsichtig abgeschabt und die Tentakelreste mit einer Pinzette entfernen.

News vom 11. August 2006 aus dem Inselradio:

Gewitter bringen größere Regenmengen

Über Mallorca sind in dieser Woche zwei Gewitter mit Hunderten von Blitzen niedergegangen. Auf den ganzen Balearen zählte das Meteorologische Institut mehr als 11.000 Blitze. In vielen Teilen von Mallorca waren die Unwetter von starken Regenfällen begleitet. Die größten Niederschlagsmengen gingen über Alaró nieder, wo fast 70 Liter pro Quadratmeter fielen. Die Gewitter wirkten sich auch auf die Nachttemperaturen aus, die um bis zu drei Grad fielen. Die Tageshöchsttemperatur blieb dagegen konstant. Sie lag bei etwa 30ºC und entsprach den normalen Werten für die Jahreszeit.

 

Leuchtquallen erreichen Mallorca

In Santanyí und Sant Elm befinden sich jetzt wieder Leuchtquallenschwärme im Wasser. Das balearische Agrarministerium hat auch aus dem Norden von Menorca größere Qualenschwärme gemeldet, die auf die Strände von Ciutadella und Cala Fornells zutreiben. Ibiza und Formentera bleiben dagegen bisher von den Quallen verschont. Menorcas Hotelverband hat die Balearenregierung aufgefordert, die Quallenschwärme vor den Küsten abzufischen. Die Hoteliers schlagen vor, die Schiffe zu nutzen, die vor den Küsten Treibgut aus dem Meer fischen. 

News vom 11. August 2006 aus dem Inselradio:

Juli brach Rekorde

Die Balearen erlebten im letzten Monat den heißesten Juli seit ungefähr 40 Jahren. Die monatliche Tagesdurchschnittstemperatur lag in Palma bei 26ºC, auf Menorca und Ibiza wurde knapp 27ºC erreicht. In Palma war es zuletzt vor 34 Jahren so heiß, Ibiza hat 45 Jahre nicht mehr einen so heißen Juli erlebt. Die höchste Tagestemperatur wurde am 23. Juli in Sa Pobla gemessen, wo das Thermometer 39ºC erreichte. In dem Dorf wurde mit 27ºC auch der Rekord der durchschnittlichen Tagestemperatur gebrochen.

News vom 21. Juli 2006 aus dem Inselradio:

Mallorca empfängt das Königspaar

Der balearische Ministerpräsident, die Inselratpräsidentin, der Delegierte der Zentralregierung und viele andere politische Würdenträger haben das Königspaar bei der Ankunft am Flughafen begrüßt. Juan Carlos I. und Königin Sofia landeten am Mittwoch in Palma. Das Königspaar verbringt seit rund 30 Jahren seinen Urlaub auf Mallorca und wird diesmal wahrscheinlich bis Ende August im Mariventpalast in Palma bleiben. Schon am Donnerstag sah man das Königspaar auf dem Wasser. Die beiden waren auf der Jacht Bribon, auf der Juan Carlos regelmäßig an der Breitling Regatta teilnimmt. Königin Sofia führte ausnahmsweise mal das Ruder, allerdings nur vor der Regatta. Sie verließ die Jacht vor dem Startschuss.

News vom 26. Mai 2006 aus dem Mallorca Magazin:

Invasion der Leuchtquallen

Die Leuchtquallen sind wieder da. Wie das Ozeanographische Institut Spaniens mitteilt, sind vor der mallorquinischen Küste große Schwärme der allsommerlichen Badeplage aufgetaucht. Laut den Meeresspezialisten breiten sich die Quallen mit dem lateinischen Namen Pelagia noctiluca zurzeit im gesamten westlichen Mittelmeer aus, von Italien bis zu den Balearen.

Berührungen mit den Quallen können äußerst schmerzhaft sein und tagelangen Juckreiz nach sich ziehen. Besonders betroffen ist auf Mallorca die Nordwestküste von Pollença über Deià bis Andratx. Im vergangenen Sommer wurden große Mengen der Quallen auf Initiative der Balearen-Regierung aus dem Meer gefischt, damit sie den Touristen nicht den Badespaß vermiesen konnten. Die meisten Strände der Insel sind allerdings ohnehin „quallenfrei”.

Die Leuchtquallen sind meist rosa gefärbt mit rötlichen Punkten. Ihren Namen verdanken sie ihrer zweiten besonderen Eigenschaft: Des Nachts sorgen sie im Meer für Leuchteffekte.

News vom 26. Mai 2006 aus dem Mallorca Magazin von Jonas Martiny:

Deutschen Fans droht WM-Aus

Freie Sicht für alle! So oder so ähnlich sollte die Schlagzeile über diesem Text eigentlich lauten. Die frohe Botschaft sollte sein: Die WM wird auch auf Mallorca zum Massenereignis, Tausende Fußballfans erleben die Spiele aus der Ferne mit, bei Sonnenschein und unter Palmen – und natürlich mit deutschen Kommentaren, in ARD, ZDF, RTL. Ob es dazu kommt, ist aber völlig unklar. Denn in letzter Sekunde ist plötzlich alles anders.

Es ist Donnerstagmittag, kurz vor Redaktionsschluss. Das Thema „WM im Fernsehen auf Mallorca” ist fast fertig recherchiert. Es fehlt nur noch die Pressekonferenz des spanischen WM-Senders La Sexta, um 12, gleich nebenan im Stadion Son Moix. Spektakuläres wird es auch dort nicht geben, hatte die Nachfrage bei der Pressestelle des Senders ergeben. Der Chef will den extra zur WM neu gegründeten Kanal präsentieren.

Generaldirektor Juan Ruíz de Gauna betritt die Bühne. Er lobt das „tolle Reporter-Team”, das er zur WM schickt, freut sich über den fetzigen WM-Titelsong, der aus den Boxen dröhnt. Die Journalisten der spanischen Zeitungen interessieren sich besonders dafür, ob es der zwei Monate alte Sender schafft, bis zum WM-Start im ganzen Land empfangbar zu sein. Das ist zwar interessant, betrifft die deutschen Fußballfans aber nur am Rande – die sehen schließlich deutsches Fernsehen.

Denkste! „Wir werden dafür sorgen, dass wir in Spanien der einzige frei empfangbare Sender sind, bei dem es Live-Bilder gibt. Im Notfall klagen wir.” Als die Pressekonferenz eigentlich schon vorbei ist, sagt Ruíz de Gauna diesen Satz auf MM-Nachfrage. Die deutschen Sender seien aufgefordert worden, das per Satellit empfangbare Signal so zu verschlüsseln, dass keine WM-Bilder in Spanien zu empfangen sind, sagt Ruíz de Gauna.

Rumms! Das hat gesessen. Gibt es auf Mallorca jetzt doch keine Großbildleinwände für deutsche Fußballfans? Keine Grillparty mit Reinhold Beckmanns vertrauter Stimme im Hintergrund? Stattdessen Fußball nur auf spanisch? Reportagen über Raúl und Fábregas statt über Poldi, Ballack, Klinsmann? Müssen wir auf Live-Bilder von den Spielen des deutschen Nationalteams verzichten? Schließlich überträgt La Sexta vor allem Spaniens Spiele, von Deutschland ist in der Vorrunde bei dem Sender nur das Eröffnungsspiel zu sehen.

Bei ARD, ZDF und RTL war unter der Woche von Problemen mit La Sexta nichts bekannt. Dort herrscht Vorfreude auf die WM. Thomas Hagedorn von der ZDF-Pressestelle hatte zwar eingeräumt, dass „die Sender sicherstellen müssen, dass Live-Bilder von der WM im Ausland nicht zu sehen sind”. Laut Hagedorn steht das unmissverständlich in dem Vertrag zwischen dem Fußball-Weltverband Fifa und dem Inhaber der WM-Fernsehrechte Infront. „Diesmal wird das Thema aber nicht so heiß diskutiert”, schob er aber nach. Am Dienstag, wohlgemerkt. Und RTL-Sprecher Matthias Bolhöfer verspricht am gleichen Tag, das Programm werde auch auf Mallorca problemlos zu empfangen sein. Dass dem Sender eine Klage aus Spanien droht, weiß er offensichtlich nicht.

Und auch die Pressesprecher der beiden spanischen WM-Sender Digital Plus und La Sexta hatten nicht den Eindruck erweckt, das Thema habe irgendeine Bedeutung. Sie waren schlicht überfragt. Von Digital Plus ist auch im Laufe einer Woche keine Auskunft zu bekommen und der La Sexta-Sprecher wiegelt nur ab: „Es gibt keine Probleme.”

Die könnten deutsche Fußballfans auf Mallorca nun aber sehr wohl bekommen. Wie das WM-Drama ausgeht, ist noch offen: An diesem Donnerstag ist in Deutschland niemand zu erreichen. Es ist Vatertag.

News vom 19. Mai 2006 aus dem Inselradio:

Tourismusexperten erwarten Rekordjahr

Alles weist darauf hin, dass die Balearen in diesem Sommer die beste Tourismussaison in ihrer Geschichte erleben werden. Das sagte der Vorsitzende der spanischen Tourismusrunde, Juan Andrés Melián, bei einem Treffen mit dem balearischen Tourismusminister Joan Flaquer und anderen Experten. Schon der Saisonbeginn gestalte ähnlich wie in den 90iger Jahren, als die Balearen den größten Boom ihrer Geschichte erlebten. Tourismusminister Flaquer hatte auch warnende Worte für die Urlaubsindustrie. Er sagte wörtlich: „ Die Balearen sind keine Gans, die goldene Eier legt. Deshalb muss die Tourismusindustrie gerade in diesem Jahr ihr Bestes geben, damit die Urlauber Lust haben, wieder zu kommen.“

News vom 19. Mai 2006 aus dem Inselradio:

Hitzerekord für Mai übertroffen

Mit 38,4ºC in Sa Pobla war es auf Mallorca am Donnerstag so heiß wie nie zuvor im Mai. Der bisherige Rekord lag um 3,4ºC niedriger und war vor zwölf Jahren am Kloster Lluc erreicht worden. Auch Porto Pollensa übertraf am Donnerstag mit 33ºC seinen örtlichen Hitzerekord für Mai. In den meisten anderen Orten der Inseln zeigte das Thermometer um die 30ºC an. Schon am Freitag kühlte das Wetter deutlich ab. Aber Montag soll es wieder heiß werden.

News vom 24. April 2006 vom CR Board (Sugar 66):

mein kumpel ben ist aus cr zurück und sagte mir, schmeter brauch gar nicht mit seiner anlage auffahren, da die policia stress macht!!! vorgestern waren ca. 250 leute im physical als dann um 2.00 uhr nachts 20 polizisten razzia machten und alle nacheinander rausholten, dann sind alle ins bolero gegangen und das physical machte zu.

Pascal ( inhaber vom physical) hat stress mit bürgermeister usw.... daher hat er auch die dunas bar komplett ausgeräumt. Ben hat alles von der tochter des inhabers erfahren.

Also ich bin sehr gespannt was abgeht in cr

dann hat noah`s die bauruine an der ecke gekauft und ist am renovieren, neue toiletten und speisen in einem großen neuen ambiente 

der neue inhaber der dunas bar hat die toiletten nur neu gestrichen, er wird sich anschauen was in diesem jahr geht und dann will er investieren wenn es sich gelohnt hat...

News vom 23. April 2006 vom CR Board (Furthi):

Bin seit gestern wieder zurück aus CR! Das DUNAS hat zwar auf, aber es hat sich einiges geändert! Die schönen und gemütlichen Tische und Bänke sind nicht mehr!! Die haben jetzt Plastikstühle und Tische mit Deckchen drauf! Sieht irgendwie so aus wie ein Rentnerausflugslokal im Westerwald! Die ganze Gemütlichkeit ist weg! Das Zeltdach übrigens auch und die Theke unter der Treppe gibt's auch nicht mehr!!!

Wollte da am Freitag noch schnell was trinken, hab' aber nicht getan weil's da sooooooo langweilig war!
Renoviert haben sie auch nicht! Zumindest die Toiletten waren so wie immer!

News vom 12. April 2006 vom CR Board:

War 12 Tage auf Mallorca Rad fahren und hab auch einen Abstecher nach CR gemacht. Der Ort putzt sich gerade raus: im Chocolate wurden Tische und Stühle lackiert, das Schild vom Bolero wurde geputzt, das Dunas erstrahlte blitzblank, die Terrasse der Mosquito-Bar wurde auch gestrichen und sonst wurde auch überall gewerkelt. Es scheint, als bereite man sich auf den Ansturm vor. Und sonst wird auch überall auf der Insel fleißig geteert, gebaggert, gemalt und hier und da ne neue Straße durch die Landschaft getrieben. Selbst das Wetter meinte es gut. meistens zumindest: 20-28 grad.

News vom 11. April 2006 vom CR Board (Lowrider):

Gestern Temperatursturz... von 24 auf 14 Grad in 30 Minuten. Es war heute sau kalt hier. Dunas wie gesagt ist offen, keine Ahnung wer es betreibt. Angels öffnet am 12ten und Bolero am 13ten April. Vor dem Noahs gibt es was neues. Angeblich das neue Ole Ole. Bitte keine Billig Fusel Kneipe an der Stelle !! An der Cala Guya Strasse, gegenüber vom Koenig Garten gibt es auch was neues, so wie es aussieht kann man dort am Tisch selber zapfen. Es Raco öffnet an gleicher Stelle wieder. Chocolate wird erst am 5.Mai öffnen. Ansonsten ist es ruhig in CR. Cafe 3 ist OK. Der Barcelo 06 ist OK. Der Pinienplatz wird auch renoviert. Die Bühne ist weg.

News vom 31.März 2006 aus dem Inselradio:

Für die Osterwoche, die spanische Semana Santa, rechnen besonders die Hoteliers der Playa de Palma mit einer Auslastung von 100 %. Auch im englisch dominierten Magaluf sind die Hotels fast voll belegt. Die Vertreter der Fluggesellschaften sprechen sowohl im deutschen als auch im spanischen Urlaubsgeschäft von einer guten Auslastung. Spanische Reiseagenturen nannten genaue Zahlen und meldeten Zuwächse von bis zu 20 %.  

News aus dem Newsletter 03/2006 von Mallorca.de:

Das zwiespältige Verhältnis der Mallorquiner zum Tourismus zeigt auch folgender Umstand: Obwohl der heute in den mallorquinischen Medien gerne abqualifizierte »Billigtourismus« über viele Jahre für das Gros der Einnahmen sorgte und immer noch sorgt, will man davon offiziell wenig wissen. Neue Planungen und Vorschriften sollen das Mengenwachstum des Tourismus` begrenzen bzw. sogar zurückfahren und über ein sog. »qualitatives Wachstum« das Niveau anheben, d.h. die Einnahmen je Besucher erhöhen. So dürfen neue Hotels nur dann gebaut werden, wenn alte dafür abgerissen werden und teuren Vier-Sterne-Komfort bieten. Das hat z.B. dazu geführt, dass die Balearenregierung in 2005 keinen einzigen Hotelneubau genehmigt hat; geringe Zuwächse im Angebot an Quartieren gab es nur im hochpreisigen Bereich des Agrotourismus.

Die Geister, die man einst rief und die nach Ansicht der Inselregierung leider immer noch ihr Unwesen – z.B. am »Ex-Ballermann« – treiben, möchte man am liebsten ganz loswerden.

Sie passen nicht mehr zum heute angestrebten Image der Insel. Stattdessen werden Golfer, Wanderer und Kreuzfahrttouristen umworben, die pro Tag ein Mehrfaches von dem ausgeben, was Durchschnittstouristen auf der Insel lassen.

News vom 7. Januar 2006 von Mallorca.de:

Nachdem auf den Balearen bereits im Sommer 2005 ein Antiraucher-Gesetz eingeführt wurde, gilt seit dem 1. Januar 2006 spanienweit ein Gesetz, welches das Rauchen an öffentlichen Orten stark einschränkt. Das Problem: Das spanische und das balearische Gesetz sind nicht in allen Punkten identisch. Die Balearenregierung streitet sich nun mit den Vertretern aus Madrid, welche Regelungen nun ausschlaggebend sind.

Die Balearenregierung besteht auf ihr eigenes Antitabakgesetz, das schärfere Regelungen vorsieht. Das sagte Gesundheitsministerin Ana Castillo nach einem Treffen mit dem Unternehmerverband Caeb. Das seit Sommer 2005 gültige balearische Antitabakgesetz schreibt Raucherecken in allen Gaststätten vor, unabhängig von ihrer Größe. Die spanische Neuregelung sieht erst ab einer Größe von mehr als 100 m² vor, daß in Gaststätten Raucherecken eingerichtet werden müssen – den Besitzern von kleineren Gaststätten stellt es frei, ob sie das Rauchen erlauben wollen oder nicht.
Laut Castillo fallen auf den Balearen jedoch die meisten Gaststätten in diese Gruppe.

Da sich praktisch alle ihre Inhaber für den blauen Dunst ausgesprochen hatten, hätte das spanische Rauchverbot in den Bars und Restaurants der Inseln so gut wie keine Auswirkungen.

Auch für den Konsument hat das Gesetz spührbare Auswirkungen. So können Zigaretten nur noch in Tabakläden und an Automaten erworben werden, und auch deren Zahlen werden kurzfristig auf etwa die Hälfte reduziert. Außerdem muß die Tabakindustrie innerhalb der nächsten drei Jahre alle Sponsorverträge für Sportereignisse kündigen.

Pünktlich für die Einführung des spanischen Antitabakgesetzes installierte die Stadt Palma noch im letzten Jahr Aschenbecher an den Papierkörben in den Straßen. Die Vorsitzende der Stadtwerke, Catalina Terrassa, sagte, man stelle sich so darauf ein, daß bald mehr Raucher auf der Straße sein werden. Das neue Gesetz verbietet das Rauchen an allen Arbeitsplätzen, die nicht an freier Natur sind. Arbeitnehmer müssen seit Inkrafttreten des Gesetzes zum Rauchen vor die Tür gehen.

Wie groß die Verwirrung ist, zeigt auch die erste Bilanz der Anti-Tabak Hotline, die seit dem Jahreswechsel stark genutzt wird. Über 300 Personen haben in der ersten Woche bei der balearischen Anti-Tabak Hotline (Tel. +34 971 445445) angerufen, um sich über das neue Antitabakgesetz der Zentralregierung zu informieren. Daneben wandten sich auch zahlreiche Inselbewohner an das spanische Gesundheitsministerium, das für das Gesetz verantwortlich zeichnet. Die meisten Anrufer hatten Fragen zu den Bestimmungen für Gaststätten.